Klimaanpassung

Die Klimaerwärmung macht auch vor uns nicht halt, so viel ist klar. Unsere Seestadt Bremerhaven liegt direkt am Wasser, sodass wir vom Anstieg des Meeresspiegels direkt bedroht sind. Doch nicht nur von unten her wird es nass und problematisch. Der Wandel des Klimas sorgt dafür, dass die Winter in Zukunft noch wärmer und nasser werden, die Sommer hingegen immer heißer und trockener. Die Niederschläge im Sommer werden seltener, dafür umso heftiger. Denken wir zurück an den Rekordsommer 2018: Dürre an der einen Stelle, Überschwemmungen an der anderen sind die Folge.

Die sich massiv verändernden Klima- und Wetterverhältnisse sorgen dafür, dass unsere Versorgungssysteme, insbesondere innerhalb der Städte, an ihre Grenzen gelangen. Mit heftigen Folgen für die Gesundheit der dort lebenden Menschen.

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Seit 2016 entwickeln wir die Klimaanpassungsstrategie stetig weiter.

Diese Entwicklung betrifft logischerweise auch unsere Stadt. Damit wir die Folgen der Klimaveränderung in Bremerhaven und Bremen auffangen können, erarbeiten wir seit 2016 ein Teilkonzept für die Klimaanpassung beider Städte. Das Ziel dabei ist es, die Städte langfristig und nachhaltig robust und reaktionsfähig gegenüber Klimaveränderungen zu machen und für dauerhaft gute Lebens- und Arbeitsbedingungen zu sorgen. Weiterhin wollen und müssen wir die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region erhalten und verbessern. Durch das Bremische Klimaschutz- und Energiegesetz sind beide Kommunen dazu verpflichtet, eine Anpassungsstrategie zu erarbeiten.

Wir können dafür bereits auf umfangreiche Untersuchungsergebnisse des Landes Bremen zurückgreifen. Beispielhaft wären da das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte KLIMZUG-Vorhaben nordwest2050 der Metropolregion Bremen-Oldenburg und das durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit geförderte Vorhaben “Umgang mit Starkregenereignissen in der Stadtgemeinde Bremen”. Zudem haben wir mit der “Interkommunalen Koordinierungsstelle Klimaanpassung” eine fundierte gemeinsame Anlaufstelle hier in der Region Nord-West.

Die Projektsteuerung übernimmt der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr gemeinsam mit uns. Finanziert wird das Projekt durch die Nationale Klimaschutz-Initiative des Bundes vom Projektträger Jülich.

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