Impressum Presse Kontakt Datenschutzerklärung

Jugend als Motor beim Klimaschutz

Theme/Rubrik: Meldungen MeldungenAnzahl der Kommentare: 0 Beitrag von: Geschäftsstelle Klimastadt Geschäftsstelle Klimastadt

Neues Projekt: Stadt Geestland ist wie Loxstedt eine von bundesweit zehn Modellkommunen – Auftaktveranstaltung in Frankfurt

GEESTLAND. „Wir müssen an die Zukunft denken und die Welt für unsere Kinder und Enkel erhalten“ – Klimaschutz ist der Stadt Geestland um Bürgermeister Thorsten Krüger schon seit Jahren ein Anliegen. Nun will die Verwaltung auch den Nachwuchs noch stärker in das Thema einbinden. Deshalb beteiligt sich Geestland an dem Projekt „Wir wollen mehr“ – als eine von bundesweit zehn Kommunen.

Interesse an Klimaschutz und Ökologie bringen die sieben jungen Menschen, die sich an dem Projekt beteiligen, auf jeden Fall mit. Aber auch mit Fachwissen können sie punkten. So war Noemi Krebs beispielsweise im vergangenen Jahr in Neuseeland. „Dort habe ich einige interessante Projekte gesehen, die sich vielleicht auch auf Geestland übertragen lassen“, erzählt die Abiturientin. Auch ihre Schwester Miriam kann Auslandserfahrungen aus Thailand einbringen. „Denn wie es nicht laufen sollte, kann man in diesem Land gut sehen“, so die junge Frau.

Es ist Wissen wie dieses, aber auch die Bereitschaft, sich zu engagieren, die Bürgermeister Thorsten Krüger (SPD) begeistert. „Wir brauchen die klugen Köpfe und müssen die Jugend einbinden. Denn wir sind ja schon relativ alt“, gibt der Verwaltungschef zu und schmunzelt. Zudem bringe die Jugend oft neue Ansätze und eine andere Art, Probleme anzugehen.

Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sollen sich nicht nur selbst für den Klimaschutz einsetzen und gemeinsam mit den Projektverantwortlichen Britta Murawski und Matthias Wittschieben von der Verwaltung Ideen entwickeln, sie sollen das Thema auch verbreiten. „Tragt es in Schulen, in Vereine, in euren Freundeskreis“, so Murawski. Auch die Zusammenarbeit mit politischen Gremien und Einrichtungenwie dem Bremerhavener Klimahaus ist geplant.

 

Reich an Ideen und Wissen

 

„Es soll ein langfristiges Projekt werden, bei dem wir uns selbst altern sehen“, betonte Krüger. Spaß gehört für Geestlands Bürgermeister dazu, allerdings machte er deutlich, dass auch Arbeit auf die jungen Menschen zukommen werde. Aber es lohne sich. „Wir alle werden reich an Ideen und Wissen“,  sagt er.

Hintergrund des bundesweiten Projekts, an dem sich aus dem Cuxland auch die Gemeinde Loxstedt beteiligt, ist der Gedanke, dass die nachfolgenden Generationen die Folgen des heutigen Handelns zu tragen haben. Deshalb sollen die sein Klimaschutzmaßnahmen einbezogen werden, die auch – dank der Fördergelder vom Bundesumweltministerium – garantiert umgesetzt werden können. Die Teilnehmer werden dabei von den Projektträgern „Zentrum für interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung Uni Stuttgart“ sowie dem Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg unterstützt. Innerhalb der drei Jahre Laufzeit soll die Kommune außerdem insgesamt 1200 Tonnen Emissionen pro Jahr einsparen.

Zum Auftakt des Projekts reisen Stadtverwaltung und Jugendliche am 29. September nach Frankfurt/Main. Dort treffen alle beteiligten Kommunen aufeinander. (Von Kristin Seelbach)

 

Bildunterzeile: Die Stadtverwaltung und die Klimascouts Noemi Krebs (von links), Bürgermeister Thorsten Krüger, Miriam Krebs, Britta Murawski, Paula Mihaljica, Matthias Wittschieben, Tim Ludszuweit, Jannik Heinze und Luisa Hasselbring sind sich einig: Siewollen etwas zum Klimaschutz beitragen. (Foto Seelbach)

News vom 28.07.2016

Keine Kommentare vorhanden zum Artikel "Jugend als Motor beim Klimaschutz"

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Klimastadtbüro

Bürgermeister-Smidt-Str. 100
Telefon 0471 308 32 80, E-Mail dialog@klimastadt-bremerhaven.de

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr
Achtung! Ab 1. Juni sind wir vorübergehend in der Wurster Str. 49, 27576 zu erreichen