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Klimaanpassungsstrategie für Bremerhaven und Bremen

Trotz verschiedenster Maßnahmen zur Verringerung unserer Treibhausgasemissionen heizt sich unsere Erde-bereits spürbar auf. Uns erwarten daher in den nächsten Jahrzehnten deutliche Veränderungen unserer Lebensbedingungen. Auch in Deutschland ist insgesamt mit einem Anstieg der Jahresmittel-Temperaturen und einem veränderten Niederschlagsverhalten zu rechnen. Die Folge daraus sind wärmere und nasse Winter, denen heiß Sommer mit längeren Trockenperioden unterbrochen von kurzen, jedoch ungewohnt heftigen Regengüssen, folgen. Insbesondere die veränderten Niederschläge setzen die Versorgungssysteme von Städten neuen Belastungen aus, mit allen denkbaren Folgen für die Gesundheit der dort lebenden Menschen. 

Um die Folgen einer Klimaveränderung in den Städten Bremen und Bremerhaven auffangen zu können, wird ab 2016 jeweils ein Teilkonzept für die Klimaanpassung dieser Städte erstellt. Ziel dessen ist es, die Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven langfristig robust und reaktionsfähig gegenüber Klimaänderungen zu entwickeln um dauerhaft gute Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie die Wettbewerbsfähigkeit in der Region zu erhalten und zu verbessern. Man spricht in diesem Zusammenhang vom Erhalt der Resilienz kommunaler Systeme. Durch das Bremische Klimaschutz- und Energiegesetz sind die beiden Kommunen dazu verpflichtet jeweils eine Anpassungsstrategie zu erarbeiten.

Hierfür kann bereits auf umfangreiche Vorarbeiten und Untersuchungsergebnisse des Landes Bremen zurückgegriffen werden. Zu nennen sind  z.B. das BMBF-geförderte KLIMZUG-Vorhaben nordwest2050 (www.nordwest2050.de) in der Metropolregion Bremen-Oldenburg, das BMUB-geförderte Vorhaben „Umgang mit Starkregenereignissen in der Stadtgemeinde Bremen“ (KLAS, http://www.klas-bremen.de). Mit der  „Interkommunalen Koordinierungsstelle Klimaanpassung“ (InKoKa, http://www.metropole-nordwest.de/internet/page.php?typ=2&site=901000151) gibt es in der Region Nord-West inzwischen eine fundierte Grundlage.

Die Projektsteuerung übernehmen gemeinsam der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr (SUBV) und das Klimastadtbüro Bremerhaven. Das Projekt wird finanziert durch die Nationale Klimaschutz-Initiative des Bundes vom Projektträger Jülich.

Den offiziellen Infobrief vom 10.03.2016 können Sie hier herunterladen.

Klimastadtbüro

Bürgermeister-Smidt-Str. 100
Telefon 0471 308 32 80, E-Mail dialog@klimastadt-bremerhaven.de

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr
Achtung! Ab 1. Juni sind wir vorübergehend in der Wurster Str. 49, 27576 zu erreichen