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Kommunaler Klimaschutz

Klimaschutz funktioniert durch die Einsparung von Treibhausgasen. Unter diesen ist das CO2 aus den fossilen Energie-Quellen Erdgas, Kohle und Erdöl das der Menge nach problematischste Treibhausgas. Der Treibhausgas-Ausstoß kann durch gesetzliche Festlegungen oder durch freiwillig ergriffene Maßnahmen reguliert werden.

Auf kommunaler Ebene legen die Kommunalpolitiker Klimaschutzziele fest, die sie dann im Rahmen kommunaler Aufgabenerfüllung verfolgen lassen. Dies ist zum Beispiel bei der Flächennutzungs- und Bauleitplanung, dem Infrastrukturausbau, der Ver- und Entsorgung, der Gebäudeverwaltung sowie vielfältigen kulturellen und sozialen Leistungsangeboten der Kommune der Fall. Die Erfüllung dieser Aufgaben ist Teil der kommunalen Daseinsvorsorge.

Die kommunale Daseinsvorsorge zu leisten ist die Aufgabe der Kommunalverwaltung. In Bremerhaven ist das der Magistrat. Werden kommunalpolitische Klimaschutzziele gesetzt und in der Daseinsvorsorge berücksichtigt, dann verstehen wir das als »kommunalen Klimaschutz«. Er wird dem »zivilgesellschaftlichen Klimaschutz« aus bürgerschaftlichem Engagement und einem auf überwiegend wirtschaftlichen Interessen beruhenden »unternehmerischen Klimaschutz« gegenübergestellt. Diese Trennung geschieht aus der Erfahrung heraus aus rein praktischen Gründen. Der zivilgesellschaftlich/unternehmerische Klimaschutz wird im Rahmen der Klimastadt kommunal gefördert durch eine Zuschussfinanzierung von Arbeitsgruppen-Projekten, Beratungsangebote und die unterstützende Geschäftsführung der Arbeitsgruppen. Das Klimastadtbüro vermittelt die Zusammenarbeit zwischen kommunalem Klimaschutz und zivilgesellschaftlich/unternehmerischem Klimaschutz. Diese Prozesssteuerung durch das Klimastadtbüro ist ebenfalls ein Angebot des kommunalen Klimaschutzes.

Außer der Prozesssteuerung für den Kurs Klimastadt und den genannten Leistungsangeboten an den unternehmerisch/zivilgesellschaftlichen Klimaschutz wirkt das Klimastadtbüro an vier weiteren wesentlichen Elementen des kommunalen Klimaschutzes in Bremerhaven mit; am Energieeffizienz-Management im European Energy Award (EEA®), in Zusammenarbeit mit dem Klimamanagement des Landes Bremen am Klimaschutzprogramm des Landes Bremen KEP 2020 mit dem CO2-Monitoring für Bremerhaven, an der Umsetzung des Bremischen Klimaschutz- und Energiegesetz BremKEG. Schlussendlich liegt die Geschäftsführung für den Jugendklimarat Bremerhaven beim Klimastadtbüro.

Klimastadtbüro

Bürgermeister-Smidt-Str. 100
Telefon 0471 308 32 80, E-Mail dialog@klimastadt-bremerhaven.de

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr
Achtung! Ab 1. Juni sind wir vorübergehend in der Wurster Str. 49, 27576 zu erreichen