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Das Sparen zahlt sich aus

Theme/Rubrik: Energie EnergieAnzahl der Kommentare: 0 Beitrag von: Geschäftsstelle Klimastadt Geschäftsstelle Klimastadt

Projekt 3/4plus ist Energieverschwendung auf der Spur – Alle 39 Bremerhavener Schulen machen mit

BREMERHAVEN. Energiesparen schützt nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. Das Energiesparprogramm 3/4plus der Bremerhavener Schulen sorgt seit 19 Jahren dafür, dass die Ausgaben für Energie reduziert werden. Im vergangenen Jahr konnten 174 017 Euro eingespart werden.

Manchmal ist es nur ein Perlator im Wasserhahn, der dafür sorgt, dass weniger Wasser durchläuft. Oder ein Fenster, das der Hausmeister schließt, weil die Heizung läuft. Es sind kleine Dinge, die bei 3/4plus Großes bewirken.

Ziel des Projektes ist, dass Schüler sich mit dem Thema „Energie und Klimaschutz“ beschäftigen. Partner sind Bremer Energie-Konsens und Seestadt- Immobilien. In den vergangenen 19 Jahren wurden 3 180 000 Euro an Energiekosten eingespart. Zu Grunde gelegt werden Verbrauchsdaten von Wärme, Wasser und Strom aus dem Basisjahr 1999/2000.

Seitdem hat sich natürlich einiges geändert. „Früher stand jeder Heizkörperregler auf 5, aber die Zeiten sind vorbei“, sagt Holger Schneeberg, Technischer Betriebsleiter bei Seestadt Immobilien. Die Nutzungsdauer sei durch die Ganztagsschulen heute zwar länger, durch neue Fenster und Fassaden gebe es aber enorme Einsparungen.

Geld für Dämmung

Die Schulen bekommen vom eingesparten Geld 70 Prozent zurück. „40 Prozent direkt und 30 Prozent werden in Maßnahmen wie etwa Dämmung gesteckt“, erklärt Schneeberg. Das bedeutet in diesem Jahr knapp 70 000 Euro für die Schulen zur freien Verfügung und 52 000 Euro, die reinvestiert werden.

Dazu kommen 25 Prozent, als 43 500 Euro, die zur Haushaltsentlastung beitragen und 8700 Euro, 5 Prozent, dienen der Projektsteuerung.

Am meisten eingespart in diesem Jahr hat die Berufsschule für Dienstleistung, Gewerbe und Gestaltung. Dafür gab’s 7493 Euro zur freien Verfügung. „Wir werden mit dem Geld neue Aufenthaltsbereich für Schüler gestalten, so Schulleiter Bodo Jentsch. „In der Einführungswoche sprechen die Klassenlehrer das Thema direkt an“, erklärt Jentsch, wie den Schülern Energiesparen näher gebracht wird. Je nach Fachbereich wird es dann praktisch umgesetzt. „Früher wurden grundsätzlich alle Öfen in der Werkstatt erhitzt, jetzt nur doch die, die tatsächlich gebraucht werden. Den Friseurinnen wird verdeutlicht, wieviel Wasser sie verbrauchen und wie sie das reduzieren können“, so der Schulleiter.

„Es ist spannend, dass über die Jahre überhaupt noch eine Ersparnis möglich ist“, so Schuldezernent Michael Frost (parteilos). Das liegt auch an baulichen Maßnahmen. „Als Stadt investieren wir auch, aber viele Menschen investieren ihr Engagement, das ist wichtig“, so Frank Jacobsen von Seestadt Immobilien. 5,5 Prozent werden über Verhalten eingespart, so Enno Nottelmann von Energie-Konsens. (Von Sonja Schierwater)

 

Bildunterzeile: Holger Schneeberg von Seestadt-Immobilien überreichte Schulleiter Bodo
Jentsch einen Scheck über 7493 Euro. (Foto Masorat)

 

(Die Veröffentlichung dieses Artikels erfolgt mit freundlicher Genehmigung der
NORDSEE-ZEITUNG.)

 

News vom 02.11.2017

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