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Tankstelle für Wasserstoff

Theme/Rubrik: Mobilität MobilitätAnzahl der Kommentare: 0 Beitrag von: Geschäftsstelle Klimastadt Geschäftsstelle Klimastadt

Verein H2BX hofft auf Berücksichtigung – Absichtserklärungen für den Kauf von 33 Fahrzeugen

BREMERHAVEN. Eine Wasserstoff-Tankstelle für Bremerhaven: Diese Idee könnte bald umgesetzt werden. Der Verein H2BX ist dran. Er muss bis Ende März mehr als 15 Absichtserklärungen von Privatpersonen, Firmen oder Institutionen vorlegen, die ein Wasserstoff-Fahrzeug anschaffen wollen. Dann hat die Stadt eine gute Chance, beim Aufbau des Tankstellennetzes von H2 Mobility dabei zu sein. 29 Schreiben haben Claas Schott und Michael Labetzke schon.

„Jede Unterstützung ist uns willkommen, je mehr, desto besser“, sagen die beiden Vorsitzenden von H2BX. Der Verein will die Wasserstoff- und Brennstoffzellen- Technologie voranbringen. Für die Mitglieder ist Wasserstoff die Energie der Zukunft. Damit das Thema auf der Straße in Fahrt kommt, braucht es ein Tankstellennetz.

Autos, die unter der Haube eine Brennstoffzelle haben, gibt es schon auf dem Markt. Sie nutzen Wasserstoff als Treibstoff. Er wird mit Sauerstoff aus der Luft in elektrische Energie umgesetzt, die einen E-Motor antreibt. Aus dem Auspuff kommt nur Wasserdampf. Ressourcen werden geschont. Wer H2-Gas tankt, belastet beim Fahren die Umwelt weder mit Kohlendioxid noch mit gefährlichen Stickoxiden. Überschüssiger Windstrom könnte für die Elektrolyse zum Zerlegen von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff dienen.

Die nächste Wasserstoff-Tankstelle befindet sich in Bremen. H2BX bewarb sich mit Bremerhaven bei einer Ausschreibung. H2 Mobility will die ersten 100 Tankstellen bauen. Dahinter verbirgt sich ein Zusammenschluss von sechs Unternehmen sowie fünf assoziierten Partnern aus der Automobil-, Gase- und Mineralölindustrie. Ihr Ziel: eine flächendeckende Infrastruktur für die Wasserstoffmobilität in Deutschland.

Zunächst bekamen Schott und Labetzke eine Absage. Doch sie ließen nicht locker, stießen auf Gesprächsbereitschaft, benannten die Standortvorteile und ihre Aktivitäten. Jetzt haben sie die Chance, noch in diesem Jahr ins Ausbauprogramm zu rutschen. Oldenburg hat das gerade geschafft. H2 Mobility würde den Förderantrag stellen, die Tankstelle bauen und betreiben. Ein Standort ist schon anvisiert.

„Der Zuspruch ist enorm“, freut sich Schott. Die Absichtserklärungen umfassten mittlerweile 33 Wasserstoff-Fahrzeuge. Dazu kämen mehr als 20 Unterstützungsschreiben. Privatleute sind dabei, Firmen beispielsweise aus dem Autohandel und aus der Logistik, dazu Bremenports, Klimastadtbüro, die Hochschule und andere. Auch aus den Umlandgemeinden kommt Unterstützung. „Wir haben eine starke regionale Bindung“, sagt Schott. (Von Ursel Kikker)

 

Mehr Infos
Wer die Initiative von H2BX unterstützen will, findet Informationen auf der Internetseite: www.h2bx.de

Eine Übersicht über das Wasserstoff-Tankstellennetz bietet H2 Mobility unter www.h2.live. Bisher sind 43 Tankstellen in Betrieb, 33 in Bau und 3 neue Standorte beschieden.

 

Bildunterzeile:

H2 Mobility hat nach eigenen Angaben 43 Wasserstoff-Tankstellen in Betrieb, 33 sind im Bau. Die nächsten Ausbauschritte stehen an. Der Verein hofft, dass auch Bremerhaven dieses Jahr dabei ist (Foto Krumbholz).

 

(Die Veröffentlichung dieses Artikels erfolgt mit freundlicher Genehmigung der NORDSEE-ZEITUNG.)

News vom 27.03.2018

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