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33 Stellungnahmen zur Luneplate

Theme/Rubrik: Tourismus TourismusAnzahl der Kommentare: 0 Beitrag von: Geschäftsstelle Klimastadt Geschäftsstelle Klimastadt

Künftiges Naturschutzgebiet soll attraktiver werden

Artikel aus der Nordsee-Zeitung, vom 7. Dezember 2013

 

FISCHEREIHAFEN. 33 Stellungnahmen sind zum geplanten Naturschutzgebiet Luneplate eingegangen. Sie werden derzeit im Bremer Umweltressort bearbeitet. „Insgesamt sind dies für ein Naturschutzgebiet dieser Größe vergleichsweise wenige Einwendungen“, sagt Gudrun Eiden, Pressesprecherin beim Umweltsenator. Das Naturschutzgebiet Luneplate soll rund 1400 Hektar groß werden. Es erstreckt sich nicht nur über die ehemalige Weserinsel selbst, sondern zieht sich über die östliche Weser bis zur Geeste. Damit zählt auch das Weserwatt dazu.

Dass es relativ wenige Stellungnahmen gegeben hat, führen die Mitarbeiter des Umweltressorts darauf zurück, dass „das künftige Naturschutzgebiet Luneplate überwiegend bereits bestehende Kompensationsflächen umfasst, die sich zudem im Besitz der öffentlichen Hand befinden“. Bei der öffentlichen Auslegung gingen 14 Stellungnahmen ein. Sieben kamen von privater Seite, darunter fünf Industriebetriebe in Nordenham. Zwei brachten Verbände auf den Tisch – neben dem Kreisverband der Wasser- und Bodenverbände auch der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Fünf Stellungnahmen legten öffentliche Stellen vor: der Bund, das Land Bremen und dreimal Niedersachsen. 19 Einwendungen kamen zuvor über die Trägerbeteiligung. Sie alle befänden sich in der Prüfung, teilweise liefen Gespräche dazu, so Eiden. Zum Weserwatt habe es keine Einwände gegeben.

Beobachtungspunkte

Spaziergänger und Radfahrer sollen die Möglichkeit bekommen, die Plate mitsamt ihrer Vogelwelt zu erleben. Sie dürfen die bestehenden Wege nutzen, soweit die privaten Eigentümer damit einverstanden sind. „Das Betreten abseits der Wege wird durch die Naturschutzgebietsverordnung jedoch verboten, um Störungen insbesondere der großen Zahl empfindlicher Brut- und Gastvögel zu vermeiden“, teilt Gudrun Eiden mit. Die Attraktivität der Plate als „Naturerlebnisraum“ solle im nächsten Jahr durch die Anlage von Beobachtungspunkten weiter verbessert werden. Ein Bürger hatte vorgeschlagen, am Deich gut einen Kilometer südwestlich der Ecke Am Seedeich/Am Luneort ein Mehrzweckgebäude für Volkshochschule und Vogelkundler zu bauen. (kik)

 

Weitere Artikel finden Sie unter www.nordsee-zeitung.de

News vom 10.12.2013

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