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Regional im Internet einkaufen

Theme/Rubrik: Konsum KonsumAnzahl der Kommentare: 0 Beitrag von: Geschäftsstelle Klimastadt Geschäftsstelle Klimastadt

„Markterei“ bietet Bringservice an: mittwochs bestellt, freitags geliefert

BREMERHAVEN. Wer es nicht regelmäßig zum Wochenmarkt schafft, aber trotzdem Lebensmittel aus der eigenen Region kaufen und essen möchte, der findet nun im Internet eine Lösung: die „Markterei“. „Wir wollen die Wochenmärkte nicht ersetzen, sondern ergänzen“, sagt Eva Göttert.

Der „Markterei“ gehe es darum, die Region zu stärken und einen fairen Lebensmittelhandel zu fördern. Die Gründerin Dr. Julia Köhn hat vor mehr als zwei Jahren bereits den Internet-Marktplatz für regionale Lebensmittel und Händler namens „Pielers“ aufgebaut, der aber inzwischen auch überregionale Produkte im Angebot hat. „Die Markterei‘ ist nun wieder ausschließlich regional“, sagt Göttert, die die Unternehmenskommunikation leitet.

Bis mittwochs um Mitternacht können Produkte von Anbietern aus Bremerhaven und dem Umland bestellt werden, am Freitag bringen die Weser-Eilboten die Waren zu den Kunden. „Das Konzept soll noch zielgerichteter sein und die Angebote von Pielers‘ erweitern“, erklärt Göttert. Pielers wirbt damit, Lebensmittel aus Deutschland direkt vom Erzeuger kaufen zu können. Die eigene Region wird damit aber nicht zwangsläufig gestärkt. Man habe bemerkt, dass Lebensmittel unterschiedliche Reichweiten beim Kunden haben. „Außerdem mussten wir teilweise auch regionale Fachhändler ablehnen, weil sie ihre Produkte nicht selbst erzeugen“, beschreibt Götters die Problematik. Über die „Markterei“ könne jetzt auch ein kleines Teegeschäft seinen Tee aus Asien verkaufen. „Damit unterstützen wir dann eben regionale Einzelhändler“, so Göttert.

Die „Markterei“ gibt es seit Anfang November nicht nur in Bremerhaven, sondern auch in Ostfriesland und im Braunschweiger Land. Über eine Art Franchisesystem können regionale Anbieter die Plattform nutzen, die vom „Goethe-Camp“ in der Goethestraße aus gepflegt wird, und in seiner Region einen eigenen Vertriebskanal eröffnen. „Selbst im Bremerhavener Umland könnten noch weitere Marktereien entstehen“, glaubt die 34-Jährige. Für regionale Anbieter sei das ein weiterer Vertriebsweg, die dazu nicht selbst einen Onlinehandel aufbauen müssten. (von lml)

 

Bildunterzeile: Dr. Julia Köhn will von Lehe aus regionale Lebensmittel über das Internet vertreiben – in der Region. (Foto: IHK Stade)

 

(Die Veröffentlichung dieses Artikels erfolgt mit freundlicher Genehmigung der NORDSEE-ZEITUNG.)

 

News vom 27.11.2018

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